Kitesurfen - Oldschooltricks begeistern die Zuschauer / Teil 01
Wir hatten uns ja bereits mit den verschiedenen Facetten beim Kitesurfen auseinander gesetzt und auch den Aspekt Oldschool behandelt. Da wir der Meinung sind, dass die Oldschooltricks beim Kitesurfen nie aus der Mode kommen, weil man eben genau damit ein Staunen beim geneigten Zuschauer erreichen kann, wollen wir uns daher ausgiebig mit drei klassischen Oldschooltricks beschäftigen und diese einmal etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Kitesurfen – Generelles zum dem Thema Oldschooltricks
Die entscheidenden Kriterien bei einem Oldschooltrick sind Hangtime und Sprunghöhe. Die Hangtime um den Trick durchzuführen und die Sprunghöhe um diesen noch spektakulärer aussehen zu lassen. Heute haben die Kites viel mehr Depower und sind viel drehfreudiger. Depower ist zwar extrem hilfreich beim Absprung, doch besteht hier die Gefahr, die Bar zu weit nach oben zu schieben. So findet die Flugphase ein frühes Ende. Wir wollen daher versuchen ein paar Anregungen zu geben, wie man die Tricks auch mit neuen Kites am besten steht. Beginnen wollen wir heute mit dem Tabletop.
Kitesurfen – Anfahrt und Absprung beim Tabletop
Die Bar sollte eng gegriffen werden, damit der Kite in der Luft nicht so leicht verreißt und man sollte mit mittlerer Geschwindigkeit fahren. Den größten Erfolg hat man, wenn man den Schirm von zehn beziehungsweise zwei Uhr einlenkt, geradlinig und gedepowert knapp hinter den Zenit fliegt und dann anpowert. Dabei die Kanten im richtigen Moment zu setzen ist essenziell. Ist man beim Kannten zu früh, würgt das den Sprung ab oder man fliegt nur weit und flach. Ist man dagegen zu spät oder kanntet nicht ausreichend, wird einem die entsprechende Höhe fehlen. Ebenfalls sehr wichtig ist die Tatsache, dass man nicht nach oben abspringen sollte, sondern vom Kite weg. Erst das sorgt für die nötige Leinenspannung und Sprunghöhe.
Kitesurfen – Die Flugphase beim Tabletop
Während eines Hangtimetricks empfiehlt es sich, den Kite komplett angepowert über beziehungsweise hinter Dir zu fliegen. Du solltest Dein Board nach oben schwingen und dabei um 180 Grad eindrehen. Dabei ist die Richtung nebensächlich, Du solltest ausprobieren was Dir besser liegt.
Kitesurfen – Die Landung beim Tabletop
Nun werden die Beine nach unten genommen, der Kite bekommt einen deutlichen Impuls in Fahrtrichtung und schon kannst Du Dich auf die Landung vorbereiten. Richte das Brett dabei schräg auf Raumwindkurs aus. Solltest Du beim Start baden gehen, lenke den Schirm etwas früher und energischer wieder in Fahrtrichtung. Hierbei besteht allerdings die Gefahr einen härteren Abgang zu provozieren, solltest Du zu früh nach vorne lenken.
Kitesurfen – Die Schlüsselpunkte beim Tabletop
- Springe energisch vom Kite weg und das zum richtigen Zeitpunkt.
- Greife die Bar eng, um den Kite nicht zu verreißen.
- Bring das Brett über den Kopf und verdrehe es.
- Richte Dein Board bei der Landung raumwind aus.
Wie immer wünschen wir Euch viel Spaß beim Kitesurfen.